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 Die Kulturen
Der Breitengrad, die Nähe des Meeres, die intensive Kraft der Sonne sowie die Ursprünge des Territoriums machen aus den Phlegräischen Feldern eine fruchtbare Gegend, geeignet für den Weinanbau.
Insbesondere die kontinuierlichen Vulkanausbrüche, die in den Jahrhunderten aufeinander gefolgt sind, haben den Boden mit Asche, Lapillus, Tuff- und Bimsstein sowie Mikroelementen angereichert, die den hier angebauten Früchten einen ganz besonderen Geschmack und Duft verleihen.
Die die Landschaft der phlegräischen Hügel (Scalandrone, Reginella, Gerolomini, Monte di Procida) prägenden Weinberge erzeugen knackige, duftende, zuckerreiche Trauben, vor allem Falanghina und Piedirosso. Der Name der ersten geht auf die "alla puteolana" (in der Weise Pozzuolis) genannte originelle Anbautechnik zurück, die eine niedrige, von einem Pfahl (auf Latein Falange) gehaltene Pflanze vorsieht.
Die zweite, auf neapolitanisch per 'e palummo ("Taubenfuß") genannt, verdankt ihren Namen den Ästchen und Blättern der Pflanze, die so rot und dünn sind wie die Beinchen der Tauben.
Aus diesen Trauben werden die DOC-Weine der Phlegräischen Felder gewonnen, die Adelsgeschlechter der Weine Kampaniens.
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